Nov 14

Damit ihr es auch bei Kälte mollig warm habt, möchte ich euch zwei kleine Tips zur Ausrüstung geben. Einmal zu warmen Schlafsäcken und einmal zum Einsatzgebiet von Mikrofasern.

Schlafsäcke

Auch wenn man in der Regel seine Ausrüstung so aussucht, daß sie nur so dick wie nötig ist, gibt es einige Teile, bei denen derartige Versuche der Optimierung fehl am Platz sind. Ein gutes Beispiel dafür ist die Abdeckung des Reißverschlußes am Schlafsack. Hier sollte man einen Schlafsack wählen, bei dem die Abdeckung so dick wie möglich ist. Das Problem besteht nämlich darin, daß ein Reißverschluß in der Regel einen enorme Wärmebrücke darstellt und so für eine empfindliche Auskühlung des Schlafsacks sorgen kann. Eine gut isolierende Abdeckung ist hier essentiell. Vorteilhaft ist es auch, gerade bei Wintermodellen darauf zu achten, daß der Reißverschluß klein ist, so daß hier möglichst wenig Angriffsfläche besteht. Wenn der Verschluß gut abgepolstert ist, besteht die optimale Lösung in einem Reißverschluß an der Oberseite des Schlafsacks.
 

IMG_0009 © by keenduck


Mikrofasern

Kleidung aus Mikrofasern hat sich in den letzten Jahren im Outdoor-Bereich durchgesetzt. Mikrofasern bestehen aus feinen Polyamid- und Polyestergarnen. Diese spezielle Kombination bewährt sich als sehr winddicht und wasserabweisend. Gleichzeitig ist eine hohe Durchlässigkeit für Dampf gegeben, so daß ein schwitzender Körper schneller trocknen kann.
Das gute an Mikrofasern ist auch, daß die Kleidung daraus relativ preisgünstig ist. Gerade für körperlich sehr anstrengende Wanderungen ist derartige Kleidung ideal. Wenn man jedoch mit wenig Bewegung rechnet, sind andere Materialien sicherlich wärmer. Hier sollte man vorher genau überlegen, wie die geplante Tour verlaufen wird.

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