Hier nun der zweite Teil meiner Beitragserie für das Ultraleichtpacken.
Schuhe
Die gewählten Schuhe tragen ganz erheblich zum Energieverbrauch beim Wandern bei. Nirgends kann man effektiver optimieren als hier. Schließlich ist das Gewicht der Schuhe bei jedem einzelnen Schritt zu stemmen. Nach etlichen Kilometern summiert sich dies zu einem gewaltigen Betrag. Man sollte sich aber natürlich auch nicht allein von Gewichtsersparnissen leiten läßt. Es bring wenig, mit leichten Stoffschuhe durch den Himalaya zu stapfen oder Turnschuhe mit wenig Profil auf glatten und rutschigen Flächen zu tragen. Das Profil muß dem Gelände gewachsen sein. Außerdem muß der Schuh natürlich an die Witterungsbedingungen angepaßt sein. Auch wenn Laufschuhe sehr leicht sind, können sie gerade bei den eben genannten Punkten Nachteile aufweisen. Weniger entscheidend für einen geübten Wanderer dürfte die Stützfunktion eines hohen Schuhes sein. Große Wanderstiefel sind eher geeignet, wenn, neben der Isolation und dem Profil, ein guter Schutz des Fußes und der Beine gefragt ist. Wenn man zum Beispiel viel über Steine und Spalten läuft, kann ein dickerer Schuh gut vor Prellungen und Abschürfungen schützen.
Regen- und Oberbekleidung
Für die Oberbekleidung reicht im Prinzip eine lange und eine kurze Hose. Diese sollten keine großen Taschen oder ähnliche, sinnlose Extras haben. Wichtig ist, daß man vor Klima und Sonne gut geschützt ist. Windabweisende Kleidung sollte vor allem atmungsaktiv sein. Schutz vor Dauerregen sucht man stattdessen durch spezielle Regenjacken. Am bequemsten und auch am vielseitigsten verwendbar ist ein Regenponcho. Diese können zudem auch zum Erweitern des Zelts, als Plane und sogar als Trage dienen.

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